Cybersense setzt auf Deception-Technologie, die nicht versucht, jede neue Angriffsmethode nachträglich zu erkennen, sondern Angreifer aktiv in der Infrastruktur sichtbar macht. Im Gegensatz zu klassischen Sicherheitsansätzen, die auf Signaturen, Regeln und bekannten Mustern basieren, reagiert Deception direkt auf das Verhalten eines Angreifers im System.
Gerade bei KI-gestützten Angriffen, die schneller und automatisierter ablaufen, wird dieser Unterschied entscheidend: Jede Bewegung im Netzwerk – etwa das Auflisten von Systemen, das Prüfen von Berechtigungen oder laterale Zugriffe – erzeugt ein eindeutiges Signal. Je schneller und aggressiver ein Angriff erfolgt, desto früher wird er durch Deception sichtbar.
Damit verschiebt sich das Prinzip der Erkennung: Nicht die Angriffsmethode ist entscheidend, sondern die Interaktion mit der Infrastruktur.
